4.12.2005_9.30 abholung am hotel. heute drehen wir eine szene aussen vor dem restaurant am tag. ich wusste erst mal gar nichts davon, bis gestern abend der bühnenmensch zu mir kam, und mich gefragt hat, welchen kran eir brauchen. die regieassistentin wr ganz verwundert, dass ich davon nichts weiss, aber in ihrem drehplan war es auch nur handschriftlich eingetragen. jedenfalls ist hier am sonntag auch weniger verkehr. viele läden haben offen, aber die büros offenbar nicht.
am set angekommen wird gerade der kran aufgebaut. wir wollen am ender der einstellung über ein grosses werbeplakat fahren um auf der skyline zu enden. für video ganz schön lustig. der einzige zufall-vorteil ist, dass die sonne eine spitze macht. sonst hätten wir auch noch schattenprobleme dazu gehabt. das plakat szeht auch noch nicht, in dem fall glücklicherweise. denn der platz ist ganz schwer zu finden. da wird schon mal schnell noch was drangeschweisst.
wird fortgesetzt…
fortsetzung.
bin gerade ans set geholt worden. dazu später. jedenfalls ist es so, dass die erste szene vor dem restaurant spielt. und nachdem der kran aufgebaut war, die fernschärfe und der fernzoom funktionierte war das auch relativ schnell gedreht. eingentlich eine einstellung. bis die perfekt ist, hätte man sie aber noch 10 mal drehen müssen. aber wir haben sie so ungefähr 4 mal gedreht und gesagt, dass sie so gut ist.
einige dinge werden hier immer wieder neu erfunden. weil die kommunikation fehlt wird oft was nachgeliefert. das kommt dann zwar immer noch rechtzeitig, weil alles andere so lang braucht, aber wenn alles andere funktionieren würde, würde das system zusammenbrechen. die ausstattung hat auch noch rechtzeitig den eingang fertig gebaut. auch so ein beispiel. wenn das alles so geklappt hätte, wären die viel zu spät gewesen. und sie haben wieder aufs licht vergessen. bauen einen eingang hin, um einen anderen zu verdecken, bauen aber überhaupt nichts an lampen, die wir verstärken können. bauen dann erst auf mehrmaliges nachfragen lampen ein, die angeblich funktionieren werden, wenn wir dann die nachtszenen drehen. die sind aber auf morgen verschoben. hab auch nicht so ganz mitbekommen, weswegen. um 14.10 sind wir mit der aussenszene fertig. haben so ca 30 sekunden filmzeit in 4 stunden gedreht. und nicht richtig aufwendige dinge, sondern eine einfache szene. ich bin gespannt, wie das weitergeht. aber bald ist ja fertig.
mittag gabs dann nach dem aussendreh. und dann geht es innen im restaurant weiter. tagszene. das heisst umleuchten. danach kommen noch nachtszenen und dann nochmal eine tagszene. aber wegen der schauspieler geht es nicht anders.
die tagszene ist so gegen 16.30 abgedreht. umleuchten. weiter. inzwischen ist ein steadycam da. der operator ist nicht wirklich gut. die einstellungen sind auch nicht wirklich was fürs steady. ruhige verbindungen, oder gänge. hier ist es zu hektisch, und zu viele stufen. und vor allem zu wenig zeit. steady muss lange geprobt werden. und manchmal drehen wir dinge ohne probe. der regisseur beschwert sich dann dass da was unscharf ist. dann sag ich ihm, dass ich das auch nicht gewusst habe, was passiert. aber die nerven liegen blank. die letzte szene, die wir drehen, wird jetzt doch eine nachtszene sein. doch kein umleucheten. das ist allerdings eine grosse szene. mit vielen auftritten, schiessen schreien und sterben. bluten und erstarren. steadycam einstellungen die ganze zeit. ich kann an den monitoren sitzen, weil ich die zweite kamera von dem zweiten operator machen lasse. eine menge reaktionen, die kraneinstellungen, wenn der typ von der verirrten kugel getroffen ist, lassen wir weg. da ist keine zeit mehr dafür. die ersten schauspieler sind betrunken. und ärgern sich darüber, dass die szene nicht öfter gedreht wird. aber was besseres wäre da nicht mehr rauszuholen gewesen. am ende ist es 2.00. der tonassi rebelliert als einziger, als es morgens um 10.30 wieder weiter gehen soll. der arbeitsbeginn wird auf 12.00 verschoben.

















