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Weiter gehts

7.45 abholung hotel.
so kurz nach acht am set. die szene, mit der wir anfangen ist relativ einfach eingeleuchtet. die vorarbeiit zahlt sich immer wieder aus. und ich als vorbereitungsfreak finde das gut.
9.30 fertig, fertig, fertig eingeleuchtet. aber die schauspieler sind da, aber erst mal in die maske
10.30 die erste durchlaufprobe war gerade und die schauspieler sind wieder in die maske. eine grossaufnahme möchte der regisseur am anfang von schräg unten,nähert sich aber im lauf der zeit dann an meinen vorschlag an.
alles weitere verschwimmt so ein wenig. immer wieder müssen wir eine angefangene szene unterbrechen, die kameras umbauen, um einen darsteller abzudrehen, der wieder weg muss.
so vergeht der tag im flug…
23.00 drehschluss
23.45 im hotel.

Die Bettszene und anderes

11.30 abholung vom hotel. keiner weiss warum, aber im notfall haben wieder keine schauspieler zeit.
12.00 am set. wir drehen erst eine szene in der küche. nacht. bei zugeklebten fenstern. ich versuche, sie so wenig wie möglich rein zu bringen, das sieht nämlich ziemlich scheisse aus. klappt ganz gut. die küche ist immer ein dankbares motiv. sie ist fast selbstleuchtend. nur noch einige unterstützungen, aber dann kann relativ schattenfrei gedreht werden. wir legen 3 verschiedene schienen und die szene geht flott.
danach drehen wir in einem stilisierten schlafzimmer. der regisseur möchte das bett hochkant gestellt haben, und die schauspieler, die davor stehen tun nur so, als ob sie drinnen liegen.
17.00 das bett wird gerade gebaut. eine matratze ans grosse bild gelehnt muss offenbar reichen. das bild bekommt sonderbare abdrücke, aber das macht ja nichts. wackeln tuts auch, aber egal. nach langem herumgetue wird die matzratze auch aus der platikhülle, die grässliche geräusche macht genommen. spannbetttücher gibts auch keine. und die polster werden mit sicherheitsnadeln fixiert.
erst drehen wir eine quasi aufsichtige aufs bett. die ist jetzt von der kamera gar nicht schwer. die abstimmung beim licht, wenn menschen direkt auf hellen laken liegen ist da schon trickreicher.
die seitlichen einstellungen sind da schon schwieriger, weil die kamera ja um 90 grad gedreht werden muss, um den eindruck eines liegenden bettes zu erzeugen. da ist die bewegungsfreiheit dann sehr eingeschränkt, denn wir haben natürlich keinen spezialkopf. also muss die kopffreiheit der schauspeiler mit den stativbeinen eingestellt werden. aber es klappt ganz gut.
20.30 zweites mal essen. ich hatte das gefühl, das ich gerade erst gegessen habe. ich esse also auch eine suppe.
danach wird erst mal ein nachdreh mit einem darsteller gedreht, der beim dreh keine grossaufnahme bekommen hate. dafür müssen einige lampen auf tag umgebastelt werden. grosse leiter und folie über die spacelights.
danach eine nachtszene an einem tisch. sogar die mädchengruppe ist wieder da, für den hintergrund.
ach ja dazwischen sind wir noch mal schnell in den flur vor sakirs büro gegangen und haben seine frau gefilmt, wie sie das büro betritt. also haben sich die lampenverkleidungen doch sinn gemacht, wo ich mich damals geärgert hatte, dass sie erst so spät vorbereitet wurden.
zwei darsteller an einem tisch ist einfach. mit zwei kameras hat da eher der ton zu kämpfen, wenn eine eine totalere einstellung macht, und die andere näher ist. da kann er nämlich nicht so nah ran, wie er es für die grossaufnahme eigentlich müsste.
danach drehen wir noch eine einstellung, die bei der grossen szene vergessen wurde. ganz schön schwachsinnig, aber wieder folien auf die lampen. tag. und eine darstellerin, die schaut, und aus dem bild geht. dieser betrieb bildet aus.
0.30 drehschluss.
danach noch was essen gefahren mit dem regisseur, dem produktionsleiter, script, kameraassi und regieassi. alle reden türkisch. aber es ist auch mal ganz ok nur so dazusitzen. trotzdem ziemlich komisch.

Off day

im restaurant sitzen und was bestellen, das wie ein mittagsmenü aussieht. und als der kellner auf mehrere dinge zeigt, die mit schrägstrichen verbunden/getrennt sind denke ich mir, dass das was wie gemüse/fleisch heisst. und deute einfach auf eines davon. und bekomme hühnchen (tavuk) in soyasauce mit reis und pommes. das machen sie hier gerne. zwei verschiedene beilagen. aber nicht gemüse und kohlenhydrate. sondern zwei mal kartoffeln oder so.
danach in ein anderes viertel gefahren. eine bekannte hat in wien designerstücke aus istanbul gesehen. aber die waren da viel zu teuer. und der laden dieser designer ist hier. also ein kleiner ausflug. in ein offenbar sehr schickes und reiches viertel. plötzlich sehe ich menschen, wie es sie auch in münchen geben könnte. total gestylte frauen, die in mercedes-geländewägen einsteigen. wahnsinnige restaurants. und läden, in denen hemden und anzüge verkauft werden. und vom feinsten. leider gibt es von den designern nichts schönes zu kaufen. und sonst hatte ich nicht wirklich lust einzukaufen. und abends in ein tolles café gegangen. im 5 stock. sieht über den bosporus. leider nur abends da gewesen, und tagsüber soll es auch eine terasse geben. aber die werde ich wohl das nächste mal ansehen müssen. und abends dann noch eine schauspielerin getroffen, die nebenher in einem lokal jobbt. die hat für den tag arbeit 50 lira bekommen. so etwa 30 euro. plus trinkgeld. hoffentlich ist das gut. aber es ist nicht viel. sie hat zum beispiel 3 solche jobs neben ihrer arbeit als darstellerin. waren in einem tangoclub. war eigentlich mehr eine disko. von der lautstärke her auf alle fälle. und es war auch sehr schnelle musik. ob das immer noch tango ist, weiss ich gar nicht. in diesem haus war ganz unten ein restaurant, eher edel mit wein. im ersten stock ein lokal, einfacher, aber sehr nett. dann kam der tangoclub. und ganz oben ist noch eine disco. unter freiem himmel. und solche häuser gibt es hier in massen. es gibt auch gebäude, in denen es mehrere live musik clubs gibt.

Einfach nur die Tagesnotizen

ich bin jetzt müd. deshalb relativ ungefiltert die notizen, die ich tagsüber in mein kleines buch schreibe.
09.30: abholung hotel. tonleute und ich. der regisseur, obwohl geplant hat verschlafen und kommt später nach.
10.00: ankunft am set. einige wenige gewerke sind schon da. aber es ist noch nicht mal klar, was wir alles drehen.
10.30: die ersten schauspieler kommen.
11.00: hepsi kommen. Die sind offenbar noch nicht so berühmt, dass mansie so früh bestellen kann, auch wenn ihre szenen erst nach den anderenkommen. die szene der beiden schauspielern, die gestern den lachkrampfbekommen haben, ist eingeleuchtet und die kameras stehen.
11.20: regisseur kommt.
12.00: schauspieler am set. licht an.
12.05: ready to shoot.
12.45: hängengelassene szene von gestern fast gedreht. die totale fehltnoch, weil im hintergrund noch einige darsteller fehlen. und wir hätteneigentlich richtungen abdrehen können. aber hin und her bauen macht jaauch spass.
13.00: die dispo für heute wird geschrieben.
13.20: wer probt ist feig. aber ohne proben kommt schon mal eine lampe oder ein tüll ins bild.
13.40: irgendwie ist eine weitere szene am tisch der beidenschauspieler von gestern abgedreht. jetzt ist mittag angesagt. danachdrehen wir eine szene mit allen schauspielern. den gegenschuss zu dereben gedrehten szene lassen wir hängen.
13.45: während das team ist, proben die schauspieler. sieht recht lustig aus, weil viele nicht richtig bei der sache sind.
nach zwei abgebrochenen proben wird gedreht, läuft aber dann doch erstaunlich gut.
danach noch zwei drehs. dann gibt es wieder eine pause. warum? keine ahnung.
16.00: eine schiene ist gelegt. also werden von der diverse auf und abgänge gedreht.
20.00: alle essen wieder.
wir drehen alles aus möglichst alle nichtungen und im schnitt wird sichalles ergeben. mir fehlt da so einwenig die dramaturgie. weil die darsteller haben immer ihre eihgenen szenen und sind aber bei den anderen im hintergrund. nur diese unterscheidung fehlt mir.
21.45: die freundin des produzenten ist abgedreht. sie spielt eine sängerin und musste wieder weg.
01.00: diverse szenen mit darstellern im vordergrund, deren szenen wirschon gedreht haben werden gedreht. im hintergrund sind andere, dieerst heute zeit haben.
01.15: wir drehen einen videoclip mit der produzentenfreundin. ichdachte sie musste schon weg. alle hören sich das lied, dass wir gleichdrehen auch vor der aufnahme schon mal gerne an. wir drehen viereinstellungen der sängerin auf der bühne. das muss reichen.
02.45 drehschluss. und auch gerade erfahren, dass morgen frei ist.

Eigentlich Bergfest

heute ist eigentlich bergfest, aber sogenau weiss das hier keiner. und gefeiert wird es offenbar auch nicht.jedenfalls hab ich nichts gehört. ansonsten war heute ein ganz normalerdrehtag. zwei schauspieler haben eine sehr sehr lange szene. miteinigen unterbrechungen. abholung hotel um 9.30 – drehschluss um 23.30,aber ach nur, weil die schuspieler einen solchen lachanfall bekommenhaben, dass sie sich gar nicht mehr eingekriegt haben. und wir haben eswirklich einige zeit lang probiert. aber lachen ist schwer beizukommen.schön langsam gewöhn ich mich an diese verrückten drehtage. grad ebebim hotel hab ich mir gedacht, ich könnte doch noch was unternehmen.werd ja erste morgen um 9.30 wieder abgeholt. aber das lass ich besser.weil einfach wird der tag morgen auch nicht. also: schlafen!

Day Off

erstaunlicherweise gibt es jetzt dann docheinen freien tag. die letzten tage waren auch so verrückt, dass ich garnicht mehr geschafft habe was zu schreiben. nur meine handschriftlichennotizen gibt es. vielleicht auch eines tages nachträge. heute ganz langgeschlafen. bis 14.00. kein wunder. die letzten tage ging es dann dochimmer so bis 4.00 früh. rmgelaufen. eine lausige projektion vonflightplan gesehen. wirklich unglaublich die vorführungen hier sind.und pausen gibts auch noch. aber der film ist schon ganz gut. wenn auchbigger than life. aber die grossen hollywoodfilme sind doch oft so. undhier hat sogar ein deutscher regie geführt. ich hab gehört, dass meinname in einem zeitungsartikel genwnnt wurde. hab die zeitung aber nichtbekommen, weil wir so lange gedreht haben. aber die produktion hatvielleicht eine. und kurz muster gesehen hab ich. spät aber doch. undab morgen drehen wir ohne nebel.der macht mehr probleme, als vorteile.die szenen sind so lang, dass er immer während dem dreh verschwindet….
sonst sind die paar muster, die ich gesehen habe ganz ok.

Gestern hab ich gedacht: das wars

aber heute (eigentlich gestern, da sich dieser eintrag auf den drehtag 24.11.2005 bezieht) wars ja eigentlich noch schlimmer. bin um 11.15 vom hotel abgeholt worden. und der drehtag ging dann bis 3.45 in der früh.am anfang des tages fällt auf, dass in einem irren lärm das set neu gebaut wird. der eingangsbereich wird gerade umgebaut, damit er zu unserem lokal passt. da werden ganze räume mit spanplatten verkleidet. das irre ist, da das ja im eingangsbereich stattfindet muss da jeder über die arbeitenden drübersteigen, und tut das auch, während die mit kreis und stichsäge arbeiten.
zu drehen angefangen haben wir mit sakirs office. da, wo wir vor einigen tagen aufgehört haben, weil der schauspieler nicht gekommen ist. jetzt haben wir ja einen neuen, der auch ganz gut auf die rolle passt und ein richtiger schauspieler ist. mehmet, der das an dem letzten tag übernehmen sollte ist ja doch nur fürs set zuständig, und ich glaub, dass das uns noch eine menge graue haare gekostet hätte, auch wenn der regisseur sich in seiner entscheidung den zu nehmen von der produktion wieder umstimmen lassen musste. und das hat ihm ja gar nicht geschmeckt. jedenfalls haben wir die szene wiederholt, die wir schon mal gedreht hatten. und dann haben wir mit den anderen weitergemacht. diesmal wollte der regisseur, dass wir die bilder mit handkamera aufnehmen. geht auch etwas schneller, und im nebenzimmer hat schon der darsteller für eine der küchenszenen gewartet. und der ist so gross, dass sie ihn nicht warten lassen wollten. kleine anektote am rand: ich bin in der früh gefragt worden ob es ok ist, wenn der cherry picker erst um 16.00 kommt, den wir für unser küchen tag bild brauchen. da ist es zwar draussen nicht mehr ganz hell, aber ok. hab ich gedacht. wir haben dann in der küche glaub ich so gegen 23.00 angefangen zu drehen. und die szene, für die wir das tageslicht von aussen gebraucht hätten, haben wir gar nicht gedreht. aber grundsätzlich sind die küchen szenen, und auch die im büro ganz schön geworden. in der küche gab es nur eine kleine verwirrung, als mir aufgefallen ist, dass wir eigentlich an eine szene direkt anschliessen, die wir vor einigen tagen da gedreht haben. da wird ein parfait dekoriert und mit gift versetzt im kühlschrank verataut. gestern sollten wir die direkte anschlussszene drehen, die küche sieht ganz anders aus, und es sollte damit begonnen werden, das parfait zuzubereiten. etwas, was ganz eindeutig vor der anderen szene liegt, aber im buch wie gesagt direkt danach kommt. ich finde das unglaublich peinlich, wenn solche fehler passieren. und dass sie mir auffallen, der eigentlich mit der abfolge nichts zu tun hat, ist noch peinlicher. es gab ja schon so ein beispiel. und wer weiss, wie viele dieser dinge auch mir entgehen. aber die diskussion am anfang, ob wir nicht auf hd-sr drehen können, weil da der farbraum besser ist…
bis heute hab ich noch nichts geschnitten gesehen. und muster eigentlich auch nicht. nur gestern sind wir zu imaj gerufen worden, weil es unschärfen gab. also kamera und regieabteilung sind hingefahren. und sie haben uns unscharfe einstellungen mit dem zoom gezeigt. das war auch der zoom, den ich schon nach dem test als nicht ok angemeldet hatte. jetzt kriegen alle angst, weil es mehrere probleme gab. der zoom wurde mir als neu durchgemessen zum dreh gebracht. jetzt ist er nicht mehr da. und wir versuchen nur mit den primes zu drehen, aber ich bin nicht sicher, ob wir das schaffen. beim letzten mal im restaurant hab ich schon einiges ausgeglichen.

Noch besser

6.30 abfahrt vom hotel.
und um 7.00 ist keiner da, der aufsperrt. bis 7.30.
und das ist erst der anfang.
bin jetzt zu geschwächt, um viel zu schreiben. aber ich bin gerade erst um 2.00 heimgekommen.
nach 19 stunden.
das muss reichen für jetzt.

Ach ja. Morgen…

um 6.25 werde ich abgeholt.

6.45 aufstehen…

um 7.15 soll der fahrer kommen. es istkomisch, dass genau an dem erstentag, an dem ich wirklich frühaufstehen muss der fahrer nicht pünktlich kommt. aber der regieassi,celebi kommt vorbei und telefoniert und dann fahren wir gemeinsam um7.3 hier ab. bisher waren die immer sehr pünktlich. kann mal passieren.wir kommen trtzdem noch vor dem geplanten arbeitsbeginn (8.00) um 7.50am set an. und glücklicherweise ist neben unserem set ein café. da istauch fast das ganze team. das ist doch auch nett. gestärkt geht es dannan die arbeit.
die küche ist inzwischen fertig eingerichtet und auch lebensmittel sindin massen vorhanden. sieht richtig toll aus. der herd ist zwar einwenig anders eingebaut als geplant, aber auch das ist sehr gut. nur derherd ist noch nicht mit gas oder strom verbunden. und das war was vonden ersten dingen, die ich angemeldet habe als ich die küche gesehenhabe. weil ohne kochen, rauch und nebel ist eine küche tot. da sollteein mann vom gaswerk kommen, der den herd anschliesst. bis dahin habenwir uns mit so pastenbrennern beholfen, die unter wasserbädern gebrannthaben. und der einzige der so blöd ist, sich daran die finger zuverbrennen? yes, yours truely. aber ich hab dann auch gleich einesuper-verbrennungscreme bekommen. die erste szene ist nur eine ranfahrtan schuspieler, die überrascht musik lauschen. die ist doch schnellgedreht. aussen am haus ist ein cherry picker, der für die notwendigesonne sorgt. alllerdings ist es hier in der videowelt, und auch hd istdurchaus noch video, ganz schön schwer, die richtige abstimmungzwischen gut und zu viel zu finden. jedenfalls sind wir bald fertig unddann wird klar, dass die beiden schauspielerinnen seit zweieinhalbstunden in der maske und in der garderobe sind. also drehen wir eineandere szene. mit einem päckchen mit gift.wir stellen ganz kurz mit derdarstellerin. und dann nach 30 minuten licht und kamerabau fällt auf,dass sie das falsche kostüm anhat. irgendwie hat sie um 13.00 dasfalsche kostüm immer noch an. ausserdem wird das packet gerade gemacht.da wird mal schnell ein poststempel gemalt. super wie klasse dasaussieht mit einigen strichen. aber jetzt?!
von dem gift, eine umetikettierte soya saucen flasche gibt es genau eine. nicht schlimm, solange nicht der deckel abbricht….
um kurz vor vier gibt es mittag. aber leider ist nichts mahr da, alsich zum essen gehe. der produktionsleiter behauptet, dass genug da war,aber irgendjemand hätte das alles gegessen. komisch.
bis neue sessen besort ist und alle satt sind ist es 17.00.
dann machen wir weiter.glücklicherweise eine nachtszene. die letztetagszene haben wir nä,lich auch schon vom fenster wegdrehen müssen,weil es schon dunkel war. wenn es mir zu verrückt geworden ist und zuvoll, bin ich immer ans andere set gegangen. unser restaurant, in demeine zweite crew das licht wieder einbaut. da ist es bei allerarbeitshektik so angenehm. und die lichtleute hier arbeiten wunder. diemachen alles möglich. es haben ja viele gesagt, dass ich einenoberbeleuchter mitnehmen soll, aber ich glaube, dass das die bestelösung so ist. ali und durbus kennen ihre leute, und wie das hiergemacht wird. beide können nicht sehr gut englisch, also ist dasübersetzungsproblem das einzige, dass es gibt. aber vieles zeichne icheinfach auf, und wo das nicht geht, da ist immer jemand in der nähe,der englisch oder deutsch kann. aber das set sieht jetzt fast besseraus, als beim test.
in der küche drehen wir also unsere letzte szene für den tag. dreieinstellungen sind auch nicht zu viel. und es geht eigentlich rechtzügig. das drehen geht immer schnell, die vorbereitungen ziehen sich.ich glaub dass die vorbereitzungszeit zu knapp bemessen war. so sindwir ins hintertreffen geraten, und müssen jetzt immer zu dem zeitpunkt,an dem wir was brauchen darum kümmern. und das nervt mich doch imerwieder. weil dann immer das lich davonläuft, oder die schauspieler wegmüssen, oder wir das set velassen müssen. aber mit dem heutigen drehtagbin ich eigentlich sehr zufrieden. die szenen sind bewegt und habengenug energie um zu funktionieren.
um 20.45 ist drehschluss.
im hotel, den blog schreiben, mit der besten frau von allen telefonieren und dann schlafen.