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Weiter am zweiten Vorbereitungstag

Puh.

Abend. Den ganzen Tag unterwegs gewesen. Obwohl es hier in der Türkei oft Pausen zum trinken und essen gibt, haben wir doch ziemlich viel geschafft.

Den Drehort gesehen. Nach ziemlich langer Autofahrt. Der Verkehr hier ist einfach verrückt. Und es sind auch grosse Strecken zurückzulegen. Aber wir sind dann auch mal mit der U Bahn gefahren, weil das schneller ist, als mit dem Auto. Jedenfalls in der Früh Hauptmotiv. Ýst ein eigentlich ziemlich runtergekommenes Show Lokal. Mit grosser Bühne und Treppe, die wir aus Kostengründen nicht bespielen werden. Ausserdem ist überall ein sehr alter schwarzer Teppich mit goldenen Sternen. Aber es ist riesýg. Und es soll ja auch ein grosses, schickes Lokal sein. Den Ausstatter haben wir dann abends getroffen. Dazu spaeter. Die Küche, sehr niedrig. Und offenbar nicht in Betrieb. Es sieht so aus, als ob das ganze Lokal nur mehr ganz selten bespielt wýrd. Aber wir müssen nach etwa einer Woch Dreh raus, um spaeter  wieder reinzubauen. Verrückt. Versuche ich gerade der Produktion auszureden, bin aber nicht sicher, ob das klappt. Es waere nach meiner Meinung sehr gut möglich, den Dreh mit Szenen zu beginnen, die nicht in dem Restaurant spielen. Es gibt einiges in der Küche, in der Toilette, vor der Tür… Aber irgendwie hab ich das Gefühl, die Produktion, nicht der Regisseur wollen mit allen Schauspielern ým Hauptraum beginnen. Vielleicht, um irgendwie Stimmung zu machen. Na ja, vielleicht klappts ja doch, sie umzustimmen.

Dann zu Ýmage.

Wahnsinn.

Da steht Equipment rum, von dem man immer nur traeumen kann. Wir werden auf 2 Sony HD-SR Kameras drehen (F-950). Das beste, was es im Moment auf dem Gebiet HD überhaupt gibt. Aber auch das ungetestetste. Das macht es noch spannender. Alle möchten natürlich das Beste machen und die unvermeidlichen Fehler werden passieren, aber irgendwie, das hab ich hier schon gelernt, geht immer alles.

Daran muss ich mich gewöhnen. Es geht alles, aber es geht nicht wie bei uns. Es geht viel ungeplanter, kurzfristiger und chaotischer. Aber es geht.

Dann essen. Tollen Fisch irgendwo am Bosporus. Neben uns sitzt der Manager von Tarkan. Und einige alte Leute aus dem Viertel. Super Mischung. Ýn München gibt es so was nicht. Tee am Bospurus direkt. Kleiner Hafen. Extra hingefahren. Auto bleibt mit Warnblinker stehen. Das Wasser ist furchtbar dreckig, aber ich sehe so grosse Quallen, das kann man sich gar nicht vorstellen. Dann ins Produktionsbüro. Eine Schauspielerin ist da. Alle sprechen immer Türkisch. Ýst ziemlich anstrengend. Ých werde eigentlich nur ins Gespraech einbezogen, wenn es unbedingt notwendig ist. Die Schauspielerin ist toll. Alle einig. Noch kurz was wegen Test und Teamgrösse besprechen, dann weiter zum Ausstatter. Er hat Plaene, Stoffproben und Holzstücke. Ýst auch ganz interessant entscheiden zu können/müssen, wie das alles aussehen wird. Aber es ist auch anstrengend. Aber morgen treffen wir uns alle nochmal am Set und besprechen vor Ort noch weitere Details.

Jetzt hab ich das Gespraech mýt dem Oberbeleuchter vergessen. Ým Produktionsbüro. Netter Kerl. Hat eine Liste dabei mit Lampen, die es in der Firma gibt. Kommt auch morgen an den Drehort. Und ich mach bis dahin ein paar Skizzen über das grundsaetzlýche Licht.

Zweýter Vorbereitungstag

Die Aussicht ist schon eine Wucht. Über den Bospurus. Massenhaft Schiffe und Sonnenschein. Und am Fenster sitzen Möven. Und beobachten die Menschen beim Frühstück. Ýst eýn wenýig gespenstisch. Frühstück eher langweilýg.

Jetzt aber arbeit.

Erster Vorbereitungstag

Um 6.30 aufgewacht. Also doch aufgeregt. Der Wecker haette naemlich erst um sieben gelaeutet. Dann ist gerade noch genug Zeit, um den Rest zu packen und heisses Wasser zu trinken. Aber so habe ich noch mehr Zeit, die ich natürlich auch vertrödle. Gerade faellt mir auf, dass es hier auf der Tastatur kein ae gibt. Und noch lustiger ist es zu schreiben, dass es das nicht gibt, wenn es nicht da ist. Dass es hier in der Türkei zwei verschiedene I`s gibt ist schon schwierig genug. Vor allem weil an der gewohnten Stelle ein ” ý ” sitzt. Also mit der S-Bahn zum Flughafen. Hoffentlich alles gepackt. Und zuhause alles in Ordnung. Aber da ist ja meine Freundin, die da nach dem Rechten schaut. (Dicken Kuss) Flug ist gut. Kein Schweinefleisch im Essen. Durch die Zeýtverschiebung dauert der Flug allerdings ziemlich lange. Werde abgeholt. Ých lese ja meinen Namen nicht so oft auf Karten von Abholern. Dicker Stau. Dann die Produktion. Tolles Hochhaus. Zugangskontrolle. Ausweis abgeben und einen Besucherauswweis bekommen. Als ich das letzte Mal hier war, hatte die Firma ihr Büro noch in einem kleinen Haus ým Grünen. Aber die haben einige Projekte gemacht, die offenbar viel Geld gebracht haben. Aber alle sind sehr nett. Und morgen wird es dann die ersten wirklichen Arbeitstreffen geben. Heute abend dann nur noch ein wenýg herumlaufen und essen. Und natürlich Tee trinken.

Vorabend

Morgen früh geht der Flug nach Istanbul.Zur Vorbereitung. Und hier istnoch so viel zu tun. Und dann musste ichauch noch schnell diesen Bloghier registrieren. Ich muss mich dochauch später noch erinnern, was ichda so getan habe. Und heute schreibtman ja keine Tagebücher mehr,sondern blogs.
Gepackt ist schon, und gleich reicht es mir auch.Vielleicht ist esauch besser jetzt schlafen zu gehen, und morgen frühdie letztenEntscheidungen zu treffen.
Aber jetzt fahre ich ja erstmal nur für 5 Tage. Zur Vorbereitung. Dannkurz wieder hier, und dannfür circa ein Monat wieder nach Istanbul.Wird sicher toll, und so mitAufregung ist das Leben ja auch ganz OK.