und es ist schon wieder so spät, dass ich nicht mehr schaffe,auch nur die tagesnotizen zu übertragen. und jetzt um3.30 gehe ich dann doch auch schon ins bett. um morgen um 8.00 wieder aufzustehen. gute nacht
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und es ist schon wieder so spät, dass ich nicht mehr schaffe,auch nur die tagesnotizen zu übertragen. und jetzt um3.30 gehe ich dann doch auch schon ins bett. um morgen um 8.00 wieder aufzustehen. gute nacht weil es dann doch ganz schön spät geworden ist, hier nur kurz eine zusammenfassung der palmeinträge, die ich gemacht habe. der erste morgen. um 4.30 der weckruf. irgendwie unwirklich. und eigentlich ist es auch erst 3.30. hier ist es schon eine stunde später. frühstück. endlich wieder das typische. mit tomaten. geschält. und schafskäse. und so um 5.20 kommt mein abholer. zu früh. ich hab ihn erst um 5.45 erwartet, aber ich bin auch schon fertig. ich zahle meine extras an der rezeption. das sprite und die chips gestern abend sind nicht von der produktion bezahlt, auch nicht das frühstück. als ich keine quittung möchte, nimmt er sie an sich. mal sehen, ob ich noch geld bekomme, oder ob er sich grad was dazuverdient hat. mit dem taxi zum flughafen.obwohl ich aus dem fenster des frühstücksraums das rollfeld sehen kann dauert es ganz schön lang. offenbar muss man wirklich ziemlich aussen rumfahren. hat mich ja auch gestern abend schon gewundert. mehrere verschiedene angaben, wie ich das airporthotel finde, und dann gab es einen shuttle service, der ziemlich lange gebraucht hat. ich checke mit dem aufnahmeleiter ein. und er hat auch den ausweis des regisseurs dabei. das gibt es bei uns auch nicht, dass man für jemand anderen einchecken und gepäck aufgeben kann. und dann treffe ich den regisseur das erste mal. sieht ziemlich übernächtigt aus, sitzt mit sonnenbrille im café und raucht natürlich. daran muss ich mich auch erst wieder mal gewöhnen, dass hier so viel geraucht wird. und gerade eben wird neben mir die dispo von morgen vorbereitet. auf einer kotztüte.hier angekommen geht es erst mal noch weiter so ca 30km bis ans meer. inzwischen ist es hier auch wärmer geworden.wir gehen als erstes in ein café zum frühstücken. das ist dann auch schon das dritte mal, das ich was esse. die sonne kommt raus und es wird fast unerträglich heiss. kaum zu glauben, aber so kann es einem gehen, im winter. da sind auch hunde und katzen. als es so warm wird verkriecht sich der hund auch in den schatten.
danach weiter durch den hafen.irgendwie wirkt das alles eher strange. keiner kommuniziert was. alle laufen nur rum. das haus einer familie wird noch angeschaut. obwohl sich erst mal keiner reintraut, weil es da einen hund gibt. der bellt dann auch noch, und die wohnung ist ziemlich klein und dunkel. dem regisseur gefällt sie nicht so ganz, also schauen wir uns auch nicht die ganze wohnung an. und es wird noch weiter gesucht. dann geht es zum museum. museum? in meinem buch gibt es nichts im museum. also ist mein buch alt. und die nummern stimmen nicht. ausserdem ist einiges ganz rausgefallen. so wie einige vor uns. aber wir haben ja die warnung gesehen.
dann geht es wieder ins hotel, wo ich beginne diesen blog zu schreiben. und die kamera einzustellen. erst mal alles schön resetten, man weiss ja nie, was damit vorher getan wurde. und wenn ich was bei diesn hd kameras mit riesen menüs gelernt habe, dann ist es, dass die diese menüs recht unberechenbar sind. die werte hab ich von einer seite der bbc, die offenbar sehr vielmit hd drehen und berühmt für ihre tollen looks sind. dann noch eine kleine verwirrung, die assistenten sagen, dass wir in 4:3 und interlaced drehen sollen. das wäre technisch so wichtig. aber dann könnte ,man ja fast mit normaler video-technik drehen. und könnte sich die ganze hd technik sparen. 16:9 ginge ja noch in pal, aber progressiv geht eben nicht (na ja, stimmt ja auch nicht mehr so ganz). glücklicherweise stellt sich raus, das wir für einen sender produzieren, der demnächst in hd ausstrahlen möchte, und so schnell, wie die probleme aufgetaucht sind, sind sie auch beseitigt. aber jetzt geht es bald ins bett. morgen zwar nur ein kleines pensum. 6 seiten. aber ich trau dem ganzen nicht. keine ahnung wie das wird. gerade angekommen. am flughafen das übliche chaos. nach dem flug, bei dem mindestens 10 kinder mitgeflogen sind. samstag abend ist offenbar ein heimreisetag. wer hätte das gedacht. und der flieger richtig voll. und wieder zu essen ohne schwein. und auch hier sind alle aufgestanden, als das flugzeug zum stand gekommen ist. und haben dann gewartet, bis sie raus durften das passiert offenbar überall. und das verrückte hat mich wieder. das hotel ist toll. das zimmer eigentlich viel zu schön, um morgen früh, eigentlich schon heute nacht wieder zu gehen. hier liesse es sich sicher aushalten.
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und die erste person, die ich im tv sehe kenne ich auch schon. sie war eine sängerin bei dem kinofilm, den ich letztes jahr hier gedreht habe.
aber jetzt gehe ich schlafen. mein fahrer steht pünktlich um 7.00 vor dem hotel. das einchecken geht hervorragend. noch ein letzter orta (mittelsüsser) türkischer kaffee, dann geht es zurück ins kalte münchen. dass ich da trotzdem so gerne bin, das ist eine andere geschichte…. 2005.12.11_nach dem aufstehen noch einiges an nacharbeit, dann ist der film abgedreht. aber vielleicht ist ja doch noch was vergessen worden, und ich muss nochmal hin. wer weiss. 2005.12.10_in der früh soll ich zusammen mit dem regiseur in einem taxi an den drehort fahren. wir drehen heute zu beginn ausserhalb unseres reswtaurants und die tonleute haben ihr ganzes equipment dabei. deshalb ist das auto ganz voll. als ich den regiseur 10 minuten nach der geplanten abfahrt anrufe, klingt er noch ziemlich verschlafen und ich quetsche mich noch ins tonauto. wir fahren zu einer wohnung. ganz schön weit draussen. dort drehen wir einige rückblenden. da merkt man erst mal wieder, wie glücklich wir mit unserem festen motiv waren. alles ist in räumen in der nähe. es gab genug platz für alle. hier stapeln sich bald die leute und das gerät. und wir brauchen dann doch einiges an licht. eine szene können wir nicht fertig drehen, weil einer unserer darsteller erst später zeit hat. also drehen wir die eine hälfte der dialoge. dann ziehen wir ins studio um. da wurde der raum nachgebaut, in dem der blinde schnitzer wohnt. und jetzt haben sich auch ausstattung und regie gedanken gemacht, wie dieser raum im lauf der zeit verändert wird. das war ja das letzte mal das problem, als wir versucht haben, im restaurantkeller zu drehen. damals hatte der darsteller den dreh abgebrochen, weil er das vermisst hatte. der raum ist recht ordentlich gebaut, aber schon wieder hat die ausstattung vergessen, licht einzuplanen. und die lampe, die dann gebracht wird, ist kaputt und wird erst mal von einem lichtmann repariert. und mehrere tage, bei verschiedenen stimmungen da zu drehen, und den qualitätsstandard zu halten ist doch ganz schön anstrengend. glücklicherweise ist mein oberbeleuchter wieder voll bei der sache. und hat immer eine idee, wie wir das bild noch ein wenig schöner machen können. trotzdem drehen wir so bis 2 uhr früh da. dann gibt es noch zwei einstellungen in einem krankenzimmer. das sind auch flashbacks. und wir sehen nicht viel. zwei stunden drehen wir aber trotzdem dran. und wahrscheinlich ist alles viel zu dunkel. aber sicher sehr stimmungsvoll. nachdem die schauspieler in der küche so ca eine stunde geprobt haben, gehts weiter. die szene ist ganz schön umgeschrieben worden, weil im buch noch drei weitere personen in der küche sind, die “natürlich” heute nicht zur verfügung stehen. also sind die wichtigen texte weiterverteilt worden. und die positionen der schauspieler sind auch schon verteilt. ich bin da eigentlich ganz gerne dabei, aber die küche ist so gnädig, als dass sie eigentlich nur positionen zulässt, die ganz ok sind. als wir anfangen wollen zu drehen stellt sich heraus, dass eine kamera ziemlich grünstichig ist. beide kameras haben die gleichen menüeinstellungen und sind auf preset. beide haben prime-lenses drauf. deshalb ist uns eigentlich ziemlich unklar, warum das so ist. die monitore werden vertauscht, die miranda adapter, die aus der kamera ein für die hd-monitore brauchbares signal machen werden getauscht, aber es bleibt dabei. die eine ist viel grüner. im kameraleih meint man, dass die kameras, auch wenn völlig gleich eingestellt auf neonlicht unterschiedlich reagieren können. also machen wir das erste mal in diesem dreh einen weissabgleich. danach sehen die kameras um einiges angeglichener aus. aber ganz grundsätzlich ist mir das problem nicht so ganz klar. beim dreh geht alles ganz ok. leider haben wir nur ein koch outfit, und der zerdeppert in der rage einige eier. das dauert dann leider einige zeit, bis er wieder gereinigt ist. und um die gesamte action einzufangen gibt es einige recht unschöne riesentotalen, die in der kleinen küche dann auch wieder mit dem 7mm objektiv gemacht werden müssen. die näheren einstellungen sind, wie immer in der küche wieder recht sexy. einmal gibt es einen überraschungsauftritt einer schauspielerin, von der weder mein assi noch ich wussten. das war wieder so eine idee, falls es klappt, kann man es gleich verwenden. leider klappt sowas recht oft dann doch nicht. und vor der küche ist noch immer nicht richtig ausgestattet. da muss immer wieder mal über irgendwelchen müll schnell molton gelegt werden. ob man das dann später in der projektion sehen wird, wird sich noch zeigen. 11.00 abholung am hotel klappt nicht so ganz. da war kein fahrer da für mich. offenbar wurde da die abfahrt mit der ankunft am set verwechselt. also fahre ich um 11.30 mit dem regisseur und den tonleuten an den drehort. heute nur in der küche. erst mal eine tagszene. der koch hängt ein bild auf und freut sich. die nah aufnahme von ihm funktioniert einfach. aber die totale der küch ist schwierig, weil es ausgerechnet heute sonnig ist. aber wir haben einen cherry picker draussen vor dem fenster fürs licht. und die lichtjungs kleben aussen ans fenster folie. im 4 stock bei wind gar keine einfache aufgabe. aber so sieht man wenigstens ein wenig vor dem fenster. sonst wäre das so hell gewesen, dass es alles weiss geworden wäre. danach ist mittag. und wir fahren uns das gebaute motiv ansehen. der raum des schnitzers. jetzt im studio. und etwas mehr platz und auch raum zum leuchten. und die ausstattung ist jetzt besser. ich glaub er hatte sich darüber beschwehrt, dass sich keiner gedanken gemacht hat, wie er da in diesem raum lebt. und jetzt kann man sehen, dass er es sich etwas netter einrichtet, nachdem er da einige zeit verbringt. und eine krankenhausszene drehen wir auch dort. ein flashback. und dann sind wir zurück ans set. da warten erst mal alle. keiner weiss worauf genau, aber warten. dann sind alle für eine probe bereit, und der regisseur schickt mich raus, er möchte nicht, dass ich bei der entwicklung der probe zusehe. also schreib ich diesen beitrag. |
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