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BVK Exkursion zu ARRI Licht



Am Samstag dem 13. November 2010 haben sich einige bvk Mitglieder und erfreulicherweise auch einige externe Interessierte getroffen. An diesem Nachmittag ging es nach Stephanskirchen. Zu ARRI Licht. In dieser Fabrik werden Lampen und Technik erdacht, entworfen, konstruiert, zusammengabaut und getestet.

Nach einer kurzen Fahrt durchs Bayerische Voralpengebiet, vorbei an Kühen und anderen Dingen, die es da so gibt kamen schliesslich alle Fahrzeuge an ihrem Bestimmungsort an.

Wir wurden herzlich empfangen und es entstand gleich recht lebhafter Austausch. Es waren so ca. 20 bvk Mitglieder und 5 Mitarbeiter von Arri da.

Nach einer kurzen Stärkung und einer Vorstellungsrunde ging es auch gleich, in zwei Gruppen geteilt aufs Werksgelände.

In der, leider am Samstag verlassenen Entwicklungshalle konnten wir einige Einzelteile und diverse Maschinen sehen. CNC Fräsen, Bohrmaschinen, etc.

Als nächstes ging es ins Testlabor. Da werden die ganzen Lampen soweit getestet, dass sie vom TÜV zertifiziert werden. Dazu gibt es vor allem eine Ulbricht-Kugel.

Ausserdem konnten wir einige Entwicklungen im Bereich LED Licht sehen, wobei dort die Einzelteile zu sehen waren.

Nach der Klimakammer ging es weiter zum Produktmanagemant und weil es da nichts zu sehen gibt direkt weiter zur Montagehalle. Vor allem für die neue Arri MAX. Die Einzelteile werden angeliefert und zusammengabaut. Weiter zum LED Testlabor. Und eine weitere Montagehalle. Diesmal für kleinere Lampen. Und den elektrischen Prüfstand. Für die Endkontrolle.

Danach kam die Ausstellung. Dort konnten wir die ganzen Leuchten in Betrieb sehen und auch daran herumprobieren. Diverse Ideen, die Kameraleuten im Kopf herumschwirren wurden auch sehr interessiert wahrgenommen.

Dieser Austausch funktioniert hervorragend.

Danach ging es durch die bayerische Nacht in ein Wirtshaus. In die Weinstube. Oben drüber eine Hochzeit.

Zünftig ging der Tag zu Ende.

Vielen Dank an die Arri Leute.

Ich habe einen schönen Tag verbracht und ausserdem was gelernt.

Das Museum Brandhorst in München

Vor dem Museum. Streifen im Hemd und an der Fassade.

Beeindruckend ist es auf alle Fälle, wenn man das erste Mal ins Museum Brandhorst kommt.

Interieur

Am 18. Mai 2009 eröffnet beherbergt es einen Schatz an vorwiegend moderner Kunst.

Cy Twombly,  Andy Warhol, Gerhard Richter und Damien Hirst um nur einige zu nennen.

Die Bilder und Objekte sind ansprechend präsentiert und es gibt einen sehr ausführlichen und informativen Audioführer (gratis).

Ich mochte am liebsten Hammer und Sichel von Andy Warhol.

Die Bilder von Eric Fischl.

Die Mean Clowns Welcome von Bruce Naumann, die aber leider gerade nicht richtig funktionieren. An der Reparatur wird, wie ein kleiner Zettel verrät aber schon gearbeitet.

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Dann gabs da noch von Ed Rauscha das Ghost Ship.

Ed Ruscha: Gost Ship

Und von Cy Twombly einen grossen Zyklus Lepanto.

Cy Twombly: Lepanto 01Cy Twombly: Lepanto 02

Eine Lounge

Lounge

Und natürlich den Medizinschrank von Damien Hirst.

Damien Hirst: Medizinschrank

Das Museum ist auf alle Fälle eine Bereicherung der Münchner Kunstszene und immer wieder (!) einen Besuch wert.

Schnee. Endlich.

So. Jetzt schneit es endlich wirklich. Ich fand diese weggetauten Reste des letzten Versuchs schon ein wenig traurig. Und jetzt ist draussen alles weiss. Super. Mal sehen, ob das bis Weihnachten so bleibt. Ich bezweifle das leider sehr.

You don´t know what love is

Das hab ich geschickt bekommen. Tolle Musik.

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Menschliches Versagen

Hab gerade den dritten Teil der Dokumentation von Michael Verhoeven gesehen. Das Kapitel der Arisierung des Jüdischen Vermögens in Deutschland. Finsteres Kapitel. Jeder hat sich bereichert, und hatte so gar kein Interesse daran, das die Nachbarn wieder zurückkommen. Versteigerungen des enteigneten Hausstandes sind an der Tagesordnung, die Juden müssen Ausreisesteuer zahlen, werden in den ersten Lagern zur Aufgabe aller ihrer Güter gezwungen. Immer mit voller staatlicher Ordnung. Gesetze wurden geschaffen. Juden verlieren ihr Eigenztum, wenn sie ins Ausland gehen. Aber weil sich einige umgebracht haben, und da das Gesetz nicht griff, wurde nachgebessert. Das Eigentum von toten Juden fiel dem Staat zu. Und damit allen im Reich. Und das alles sehr nüchtern mit einer gewissen Ironie vorgetragen von Historikern, Angehörigen und Experten. Die Ironie ergibt sich einfach aus der Tatsache, dass sich diese Vorgänge so wahnsinnig anhören, das man da gar nicht ganz neutral berichten kann.
Die DVD gibt es bei Amazon.

Der Erste Tag Des Neuen Jahres

So, jetzt ist der auch vorbei. Na ja, noch nicht ganz, immerhin schreib ich hier noch was.

War auch wieder im Kino. Das ist ein Ritual (kann man das so nennen?) das ich jedes Jahr am ersten Tag mache.

Ich suche mir einen Film aus, der ein  Versuch ist, erstens gut zu sein und ausserdem auch ein wenig ein Thema fürs kommende Jahr zu setzen.

Dieses Jahr ist es ein Dokumentarfilm geworden.

max bill – das absolute augenmass

Max Bill

Max Bill

Der Designer, Maler, Architekt Max Bill (1908-1994) hat am Bauhaus gelernt (bei Kandinsky, Klee etc.) und später die Hochschule für Gestaltung in Ulm mit aufgebaut.

Hat jeden Rückschlag immer gleich künstlerisch umgesetzt. Als ihm bei einem Unfall fast alle Zähne ausgeschlagen wurden hat er gleich ein Bild gemalt, dass sich mit dem Thema auseinandersetzt.

Wirklich eine schöne Dokumentation, die auch wirklich rührende Momente hat. Seine Witwe verstreut zum Beispiel seine Asche auf seinem Lieblingskunstwerk in Zürich, nachdem eine Urnenbestattung dort natürlich nicht erlaubt wurde.

Schöne, stimmungsvolle Bilder, die sich sehr instinktiv und behutsam dem Werk Bills und den Personen in seinem Umkreis nähert.

(DP Ueli Nüesch)

Auf alle Fälle hab ich damit einen ziemlich hohen Standard für das Filmjahr 2009 gesetzt.

Mal sehen, was das Jahr sonst so alles für uns vorbereitet hat.

Eagle Eye

So ist SkyNet wahrscheinlich zu dem geworden, was es in den Terminatorfilmen war. Nur das hier die Menschen doch gewinnen.