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We Need More Milk

Even now it is not so easy for the gay people to come out of the closet. in fact it is getting worse. the jokes about gays seem to come back and now it is cool again to use the saying “this is gay” if you see something that is not like you would do it. dress, drink or even drive a car. things that have nothing to do with being gay, but as you find them different from yourself and thatfor not so good you label them as gay. that was different some time ago, when it was politically incorrect to do so.

Harvey Milk

So i think we need more milk now than ever. again.

Der Erste Tag Des Neuen Jahres

So, jetzt ist der auch vorbei. Na ja, noch nicht ganz, immerhin schreib ich hier noch was.

War auch wieder im Kino. Das ist ein Ritual (kann man das so nennen?) das ich jedes Jahr am ersten Tag mache.

Ich suche mir einen Film aus, der ein  Versuch ist, erstens gut zu sein und ausserdem auch ein wenig ein Thema fürs kommende Jahr zu setzen.

Dieses Jahr ist es ein Dokumentarfilm geworden.

max bill – das absolute augenmass

Max Bill

Max Bill

Der Designer, Maler, Architekt Max Bill (1908-1994) hat am Bauhaus gelernt (bei Kandinsky, Klee etc.) und später die Hochschule für Gestaltung in Ulm mit aufgebaut.

Hat jeden Rückschlag immer gleich künstlerisch umgesetzt. Als ihm bei einem Unfall fast alle Zähne ausgeschlagen wurden hat er gleich ein Bild gemalt, dass sich mit dem Thema auseinandersetzt.

Wirklich eine schöne Dokumentation, die auch wirklich rührende Momente hat. Seine Witwe verstreut zum Beispiel seine Asche auf seinem Lieblingskunstwerk in Zürich, nachdem eine Urnenbestattung dort natürlich nicht erlaubt wurde.

Schöne, stimmungsvolle Bilder, die sich sehr instinktiv und behutsam dem Werk Bills und den Personen in seinem Umkreis nähert.

(DP Ueli Nüesch)

Auf alle Fälle hab ich damit einen ziemlich hohen Standard für das Filmjahr 2009 gesetzt.

Mal sehen, was das Jahr sonst so alles für uns vorbereitet hat.

Weinen vor dem Fernseher

Das hätte ich mir auch so nicht gedacht vor einigen Jahren. Dass ich vor dem Fernseher sitze und bei einer emotionalen Szene weinen muss. Und vor allem, dass ich es auch tue. Vor ein paar Tagen habe ich “Wir sind das Volk” gesehen. Grosse Unterhaltung auf SAT1 (da gibt es zwar Unterscheidungen: auf – in – bei, aber ich hab vergessen, welcher Sender da was bevorzugt). Und am Ende, die Mauer ist offen, sehen sich die beiden getrennten Eheleute, die mich durch den Zweiteiler geführt haben wieder. Sie hat gerade den Selbstmordversuch überlebt, der sie fast so kurz vor dem Happy End das Leben gekostet hätte. Und er kann sie das erste Mal nach vielen Jahren wieder sehen. Und da steigen mir die Tränen in die Augen.

Liegt das daran, dass man als älterer Mensch leichter weint, oder lässt man es einfach zu?

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