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Resul Oda (Zimmer)

2005.12.07_14.30 werde ich vom hotel abgeholt. um im aufenthaltsraum von resul, dem blinden schnitzer vorzubereiten. als ich ankomme, ist die ausstattung immer noch dabei, das zimmer einzurichten. und der regisseur ist auch noch nicht da. das zimmer ist winzig klein. für eine totale muss ich ein 7mm objektiv verwenden, das ich sonst immer versucht habe zu vermeiden, weil es schon ziemlich verzeichnet. ausserdem ist nur ein teil des raumes eingerichtet. also bereiten wir das licht ganz grundsätzlich vor. als der regisseur kommt und sich dann auf die erste einstellung festlegt (ich hab aufgehört mir da zu viele gedanken zu machen. ist mir zu undurchsichtig) ist auch gleich der schauspieler da. und natürlich kommt dann gleich stress auf. die ersten proben laufen gut. objektiv und licht werden geändert, an die situation angepasst. dan drehen wir. dann hat der schauspieler was gesehen, das ihm nicht gefällt. irgendwie kommt es zu einer diskussion. der schauspieler meint, dass der raum nicht gut ist, und ausserdem keine klimaanlage hätte. und so gibt es erst mal essen.
um 20.00 ist dann drehschluss. offenbar konnte er von der richtigkeit des raumes nicht überzeugt werden. ich glaub er ist gut. der schnitzer wird nämlich in einen abstellraum verfrachtet, aber genau bekomme ich ja auch nicht mit, worum es da wirklich ging. ich bin immer unsicherer, wann der film denn jetzt wirklich fertig werden soll.

Nikolaus

2005.12.06: der blog schreibt ja immer mehr hinten nach. ich schaff das gar nicht mehr, bei den drehzeiten noch gleich was zu schreiben. da kommt mir mein kleines schwarzes (in wirklichkeit graues) buch zu hilfe, in das ich kurze schlagworte notiere.
so zum beispiel abfahrt vom hotel um 13.00. ich war schon um 12.00 unten und hab mich gewundert, warum keiner der kollegen unten ist. ganz besonders das fehlen der tonleute hat mich gewundert. und dann ist mir eingefallen, dass ich ja einen weckruf um 12 hatte, und dass die abfahrt erst um 13.00 ist. also bin ich noch ein wenig spazieren gegangen. hab einen tee getrunken und menemen gegessen. eine eierspeise mit tomaten und peperoni. in einem lokal das istanbul kaffeehouse heisst. ganz nett. die sonne hat geschienen und ich bin in der nähe des fensters gesessen.
um 15.00 kommt der regisseur ans set. bis dahin können wir eigentlich gar nichts machen, weil er vorher nichts von seinen ideen verrät. die schauspielerin ist auch noch in der maske, als er kommt. aber er macht stress.
um15.30 kommt die geschminkte darstellerin ans set. wir haben schon mal provisorisch eingeleuchtet. wir drehen eine zufahrt auf sie im spiegel. sie reagiert auf musik, die sie hört. nach der ersten probe meint der regisseur, dass das nicht schön war. wir passen die bewegung und das licht an. ich kenne das auch so, dasss die erste probe dazu da ist, solche sachen zu erkennen. dann drehen wir. sieht ganz gut aus. geht auch schnell. sind ja auch nur so ca 20 sekunden film.
danach ist um 16.00 mittagessen.
so gegen 17.00 geht es weiter. es gibt mehrere grosse szenen auf der toilette. und dazu gibt es noch wo anders eine weitere toilette, die für einige einstellungen im studio nachgebaut wurde.
ziemlich eng. und doch viel aktion. geht aber recht gut. danach drehen wir ein aussenbild hier an der rückseite der lokation. der eine darsteller wird zusammengeschlagen, weil er mit einem anderen verwechselt wird. und da das unser dicker star ist, muss er aus dem bild gezogen werden, dann prügeln die typen eine matratze. und dann gibt es noch eine totale, wo er sich mit dem rücken zu uns aufsetzt. und ein penner (der von dem regisseur gespielt wird, mit dem ich vor drei jahren die serie gemacht habe) spricht mit ihm. dabei versteckt er sich ganz hinter ihm.
aber so wars gut. und wir ziehen um in das studio.
so gegen 0.00 beginnen wir dort zu arbeiten. da steht ein stück der dekoration. einige türen sind bespielbar. andere sind verschlossen. für einige einstellungen, wie den dicken, der durchs fenster seinen freund mit einer frau sieht, die eigentlich was von ihm wollte. und eine sublektive über die toiletten. die echten hatten nämlich keine luft über den kabinen. die farben sind ziemlich anders und ich bin da sehr gespannt, wie das im schnitt aussehen wird. lustig ist, dass das gesamte team beim einleuchten zusieht. und dann drehen wir nach so ca einer stunden licht und vorbereitungen. als unser darsteller dann durchs fenster sehen soll, wird klar, dass der tisch, auf den er steigen sollte ihn nie tragen kann. da wird dann mal schnell was gebaut. dauert. und eine der türen ist einfach falsch rum eingebaut. sie geht also nicht einfach zu, wenn man sie zudrückt. wird dann auch noch schnell umgabaut. aber wieder die frage, warum jetzt alle zusehen müssen. so kurz nach 4.00 ist dann drehschluss. ziemlich verrückt, wieviel zeit ich hier verwarte, statt effektiv zu arbeiten.

Grosse Szenen. Die Erste

so gegen 11.30 bekomme ich einen anruf, dass sich der arbeitsbeginn verschieben wird. es gibt irgendwelche probleme am set. unser auto wird so gegen 12.30 kommen. und wir fangen nicht in der küche an, wie geplant, sondern die tagszene, die wir gestern im restaurant haben hängen lassen. also wieder umleuchten. danach ist eine nachtszene geplant, aber die schauspieler dafür sind noch nicht da, also können wir die nicht vorziehen.

im moment ist es 14.30 und ich hab noch nichts gemacht, ausser türkischen kaffee zu trinken. und das umleuchten anzusagen. irgendein schauspieler, den wir für das grosse bild brauchen, kommt erst um 15 uhr. mal sehen.

und nur kurz. zu spät. drehschluss 2.15

Steadicam

4.12.2005_9.30 abholung am hotel. heute drehen wir eine szene aussen vor dem restaurant am tag. ich wusste erst mal gar nichts davon, bis gestern abend der bühnenmensch zu mir kam, und mich gefragt hat, welchen kran eir brauchen. die regieassistentin wr ganz verwundert, dass ich davon nichts weiss, aber in ihrem drehplan war es auch nur handschriftlich eingetragen. jedenfalls ist hier am sonntag auch weniger verkehr. viele läden haben offen, aber die büros offenbar nicht.
am set angekommen wird gerade der kran aufgebaut. wir wollen am ender der einstellung über ein grosses werbeplakat fahren um auf der skyline zu enden. für video ganz schön lustig. der einzige zufall-vorteil ist, dass die sonne eine spitze macht. sonst hätten wir auch noch schattenprobleme dazu gehabt. das plakat szeht auch noch nicht, in dem fall glücklicherweise. denn der platz ist ganz schwer zu finden. da wird schon mal schnell noch was drangeschweisst.

wird fortgesetzt…

fortsetzung.
bin gerade ans set geholt worden. dazu später. jedenfalls ist es so, dass die erste szene vor dem restaurant spielt. und nachdem der kran aufgebaut war, die fernschärfe und der fernzoom funktionierte war das auch relativ schnell gedreht. eingentlich eine einstellung. bis die perfekt ist, hätte man sie aber noch 10 mal drehen müssen. aber wir haben sie so ungefähr 4 mal gedreht und gesagt, dass sie so gut ist.
einige dinge werden hier immer wieder neu erfunden. weil die kommunikation fehlt wird oft was nachgeliefert. das kommt dann zwar immer noch rechtzeitig, weil alles andere so lang braucht, aber wenn alles andere funktionieren würde, würde das system zusammenbrechen. die ausstattung hat auch noch rechtzeitig den eingang fertig gebaut. auch so ein beispiel. wenn das alles so geklappt hätte, wären die viel zu spät gewesen. und sie haben wieder aufs licht vergessen. bauen einen eingang hin, um einen anderen zu verdecken, bauen aber überhaupt nichts an lampen, die wir verstärken können. bauen dann erst auf mehrmaliges nachfragen lampen ein, die angeblich funktionieren werden, wenn wir dann die nachtszenen drehen. die sind aber auf morgen verschoben. hab auch nicht so ganz mitbekommen, weswegen. um 14.10 sind wir mit der aussenszene fertig. haben so ca 30 sekunden filmzeit in 4 stunden gedreht. und nicht richtig aufwendige dinge, sondern eine einfache szene. ich bin gespannt, wie das weitergeht. aber bald ist ja fertig.
mittag gabs dann nach dem aussendreh. und dann geht es innen im restaurant weiter. tagszene. das heisst umleuchten. danach kommen noch nachtszenen und dann nochmal eine tagszene. aber wegen der schauspieler geht es nicht anders.
die tagszene ist so gegen 16.30 abgedreht. umleuchten. weiter. inzwischen ist ein steadycam da. der operator ist nicht wirklich gut. die einstellungen sind auch nicht wirklich was fürs steady. ruhige verbindungen, oder gänge. hier ist es zu hektisch, und zu viele stufen. und vor allem zu wenig zeit. steady muss lange geprobt werden. und manchmal drehen wir dinge ohne probe. der regisseur beschwert sich dann dass da was unscharf ist. dann sag ich ihm, dass ich das auch nicht gewusst habe, was passiert. aber die nerven liegen blank. die letzte szene, die wir drehen, wird jetzt doch eine nachtszene sein. doch kein umleucheten. das ist allerdings eine grosse szene. mit vielen auftritten, schiessen schreien und sterben. bluten und erstarren. steadycam einstellungen die ganze zeit. ich kann an den monitoren sitzen, weil ich die zweite kamera von dem zweiten operator machen lasse. eine menge reaktionen, die kraneinstellungen, wenn der typ von der verirrten kugel getroffen ist, lassen wir weg. da ist keine zeit mehr dafür. die ersten schauspieler sind betrunken. und ärgern sich darüber, dass die szene nicht öfter gedreht wird. aber was besseres wäre da nicht mehr rauszuholen gewesen. am ende ist es 2.00. der tonassi rebelliert als einziger, als es morgens um 10.30 wieder weiter gehen soll. der arbeitsbeginn wird auf 12.00 verschoben.

Weiter gehts

7.45 abholung hotel.
so kurz nach acht am set. die szene, mit der wir anfangen ist relativ einfach eingeleuchtet. die vorarbeiit zahlt sich immer wieder aus. und ich als vorbereitungsfreak finde das gut.
9.30 fertig, fertig, fertig eingeleuchtet. aber die schauspieler sind da, aber erst mal in die maske
10.30 die erste durchlaufprobe war gerade und die schauspieler sind wieder in die maske. eine grossaufnahme möchte der regisseur am anfang von schräg unten,nähert sich aber im lauf der zeit dann an meinen vorschlag an.
alles weitere verschwimmt so ein wenig. immer wieder müssen wir eine angefangene szene unterbrechen, die kameras umbauen, um einen darsteller abzudrehen, der wieder weg muss.
so vergeht der tag im flug…
23.00 drehschluss
23.45 im hotel.

Die Bettszene und anderes

11.30 abholung vom hotel. keiner weiss warum, aber im notfall haben wieder keine schauspieler zeit.
12.00 am set. wir drehen erst eine szene in der küche. nacht. bei zugeklebten fenstern. ich versuche, sie so wenig wie möglich rein zu bringen, das sieht nämlich ziemlich scheisse aus. klappt ganz gut. die küche ist immer ein dankbares motiv. sie ist fast selbstleuchtend. nur noch einige unterstützungen, aber dann kann relativ schattenfrei gedreht werden. wir legen 3 verschiedene schienen und die szene geht flott.
danach drehen wir in einem stilisierten schlafzimmer. der regisseur möchte das bett hochkant gestellt haben, und die schauspieler, die davor stehen tun nur so, als ob sie drinnen liegen.
17.00 das bett wird gerade gebaut. eine matratze ans grosse bild gelehnt muss offenbar reichen. das bild bekommt sonderbare abdrücke, aber das macht ja nichts. wackeln tuts auch, aber egal. nach langem herumgetue wird die matzratze auch aus der platikhülle, die grässliche geräusche macht genommen. spannbetttücher gibts auch keine. und die polster werden mit sicherheitsnadeln fixiert.
erst drehen wir eine quasi aufsichtige aufs bett. die ist jetzt von der kamera gar nicht schwer. die abstimmung beim licht, wenn menschen direkt auf hellen laken liegen ist da schon trickreicher.
die seitlichen einstellungen sind da schon schwieriger, weil die kamera ja um 90 grad gedreht werden muss, um den eindruck eines liegenden bettes zu erzeugen. da ist die bewegungsfreiheit dann sehr eingeschränkt, denn wir haben natürlich keinen spezialkopf. also muss die kopffreiheit der schauspeiler mit den stativbeinen eingestellt werden. aber es klappt ganz gut.
20.30 zweites mal essen. ich hatte das gefühl, das ich gerade erst gegessen habe. ich esse also auch eine suppe.
danach wird erst mal ein nachdreh mit einem darsteller gedreht, der beim dreh keine grossaufnahme bekommen hate. dafür müssen einige lampen auf tag umgebastelt werden. grosse leiter und folie über die spacelights.
danach eine nachtszene an einem tisch. sogar die mädchengruppe ist wieder da, für den hintergrund.
ach ja dazwischen sind wir noch mal schnell in den flur vor sakirs büro gegangen und haben seine frau gefilmt, wie sie das büro betritt. also haben sich die lampenverkleidungen doch sinn gemacht, wo ich mich damals geärgert hatte, dass sie erst so spät vorbereitet wurden.
zwei darsteller an einem tisch ist einfach. mit zwei kameras hat da eher der ton zu kämpfen, wenn eine eine totalere einstellung macht, und die andere näher ist. da kann er nämlich nicht so nah ran, wie er es für die grossaufnahme eigentlich müsste.
danach drehen wir noch eine einstellung, die bei der grossen szene vergessen wurde. ganz schön schwachsinnig, aber wieder folien auf die lampen. tag. und eine darstellerin, die schaut, und aus dem bild geht. dieser betrieb bildet aus.
0.30 drehschluss.
danach noch was essen gefahren mit dem regisseur, dem produktionsleiter, script, kameraassi und regieassi. alle reden türkisch. aber es ist auch mal ganz ok nur so dazusitzen. trotzdem ziemlich komisch.

Off day

im restaurant sitzen und was bestellen, das wie ein mittagsmenü aussieht. und als der kellner auf mehrere dinge zeigt, die mit schrägstrichen verbunden/getrennt sind denke ich mir, dass das was wie gemüse/fleisch heisst. und deute einfach auf eines davon. und bekomme hühnchen (tavuk) in soyasauce mit reis und pommes. das machen sie hier gerne. zwei verschiedene beilagen. aber nicht gemüse und kohlenhydrate. sondern zwei mal kartoffeln oder so.
danach in ein anderes viertel gefahren. eine bekannte hat in wien designerstücke aus istanbul gesehen. aber die waren da viel zu teuer. und der laden dieser designer ist hier. also ein kleiner ausflug. in ein offenbar sehr schickes und reiches viertel. plötzlich sehe ich menschen, wie es sie auch in münchen geben könnte. total gestylte frauen, die in mercedes-geländewägen einsteigen. wahnsinnige restaurants. und läden, in denen hemden und anzüge verkauft werden. und vom feinsten. leider gibt es von den designern nichts schönes zu kaufen. und sonst hatte ich nicht wirklich lust einzukaufen. und abends in ein tolles café gegangen. im 5 stock. sieht über den bosporus. leider nur abends da gewesen, und tagsüber soll es auch eine terasse geben. aber die werde ich wohl das nächste mal ansehen müssen. und abends dann noch eine schauspielerin getroffen, die nebenher in einem lokal jobbt. die hat für den tag arbeit 50 lira bekommen. so etwa 30 euro. plus trinkgeld. hoffentlich ist das gut. aber es ist nicht viel. sie hat zum beispiel 3 solche jobs neben ihrer arbeit als darstellerin. waren in einem tangoclub. war eigentlich mehr eine disko. von der lautstärke her auf alle fälle. und es war auch sehr schnelle musik. ob das immer noch tango ist, weiss ich gar nicht. in diesem haus war ganz unten ein restaurant, eher edel mit wein. im ersten stock ein lokal, einfacher, aber sehr nett. dann kam der tangoclub. und ganz oben ist noch eine disco. unter freiem himmel. und solche häuser gibt es hier in massen. es gibt auch gebäude, in denen es mehrere live musik clubs gibt.

Einfach nur die Tagesnotizen

ich bin jetzt müd. deshalb relativ ungefiltert die notizen, die ich tagsüber in mein kleines buch schreibe.
09.30: abholung hotel. tonleute und ich. der regisseur, obwohl geplant hat verschlafen und kommt später nach.
10.00: ankunft am set. einige wenige gewerke sind schon da. aber es ist noch nicht mal klar, was wir alles drehen.
10.30: die ersten schauspieler kommen.
11.00: hepsi kommen. Die sind offenbar noch nicht so berühmt, dass mansie so früh bestellen kann, auch wenn ihre szenen erst nach den anderenkommen. die szene der beiden schauspielern, die gestern den lachkrampfbekommen haben, ist eingeleuchtet und die kameras stehen.
11.20: regisseur kommt.
12.00: schauspieler am set. licht an.
12.05: ready to shoot.
12.45: hängengelassene szene von gestern fast gedreht. die totale fehltnoch, weil im hintergrund noch einige darsteller fehlen. und wir hätteneigentlich richtungen abdrehen können. aber hin und her bauen macht jaauch spass.
13.00: die dispo für heute wird geschrieben.
13.20: wer probt ist feig. aber ohne proben kommt schon mal eine lampe oder ein tüll ins bild.
13.40: irgendwie ist eine weitere szene am tisch der beidenschauspieler von gestern abgedreht. jetzt ist mittag angesagt. danachdrehen wir eine szene mit allen schauspielern. den gegenschuss zu dereben gedrehten szene lassen wir hängen.
13.45: während das team ist, proben die schauspieler. sieht recht lustig aus, weil viele nicht richtig bei der sache sind.
nach zwei abgebrochenen proben wird gedreht, läuft aber dann doch erstaunlich gut.
danach noch zwei drehs. dann gibt es wieder eine pause. warum? keine ahnung.
16.00: eine schiene ist gelegt. also werden von der diverse auf und abgänge gedreht.
20.00: alle essen wieder.
wir drehen alles aus möglichst alle nichtungen und im schnitt wird sichalles ergeben. mir fehlt da so einwenig die dramaturgie. weil die darsteller haben immer ihre eihgenen szenen und sind aber bei den anderen im hintergrund. nur diese unterscheidung fehlt mir.
21.45: die freundin des produzenten ist abgedreht. sie spielt eine sängerin und musste wieder weg.
01.00: diverse szenen mit darstellern im vordergrund, deren szenen wirschon gedreht haben werden gedreht. im hintergrund sind andere, dieerst heute zeit haben.
01.15: wir drehen einen videoclip mit der produzentenfreundin. ichdachte sie musste schon weg. alle hören sich das lied, dass wir gleichdrehen auch vor der aufnahme schon mal gerne an. wir drehen viereinstellungen der sängerin auf der bühne. das muss reichen.
02.45 drehschluss. und auch gerade erfahren, dass morgen frei ist.

Eigentlich Bergfest

heute ist eigentlich bergfest, aber sogenau weiss das hier keiner. und gefeiert wird es offenbar auch nicht.jedenfalls hab ich nichts gehört. ansonsten war heute ein ganz normalerdrehtag. zwei schauspieler haben eine sehr sehr lange szene. miteinigen unterbrechungen. abholung hotel um 9.30 – drehschluss um 23.30,aber ach nur, weil die schuspieler einen solchen lachanfall bekommenhaben, dass sie sich gar nicht mehr eingekriegt haben. und wir haben eswirklich einige zeit lang probiert. aber lachen ist schwer beizukommen.schön langsam gewöhn ich mich an diese verrückten drehtage. grad ebebim hotel hab ich mir gedacht, ich könnte doch noch was unternehmen.werd ja erste morgen um 9.30 wieder abgeholt. aber das lass ich besser.weil einfach wird der tag morgen auch nicht. also: schlafen!

Day Off

erstaunlicherweise gibt es jetzt dann docheinen freien tag. die letzten tage waren auch so verrückt, dass ich garnicht mehr geschafft habe was zu schreiben. nur meine handschriftlichennotizen gibt es. vielleicht auch eines tages nachträge. heute ganz langgeschlafen. bis 14.00. kein wunder. die letzten tage ging es dann dochimmer so bis 4.00 früh. rmgelaufen. eine lausige projektion vonflightplan gesehen. wirklich unglaublich die vorführungen hier sind.und pausen gibts auch noch. aber der film ist schon ganz gut. wenn auchbigger than life. aber die grossen hollywoodfilme sind doch oft so. undhier hat sogar ein deutscher regie geführt. ich hab gehört, dass meinname in einem zeitungsartikel genwnnt wurde. hab die zeitung aber nichtbekommen, weil wir so lange gedreht haben. aber die produktion hatvielleicht eine. und kurz muster gesehen hab ich. spät aber doch. undab morgen drehen wir ohne nebel.der macht mehr probleme, als vorteile.die szenen sind so lang, dass er immer während dem dreh verschwindet….
sonst sind die paar muster, die ich gesehen habe ganz ok.